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Geboren und aufgewachsen ist Jean M. Laffitau (1965) in der Weltmetropole Paris. Er hatte das Glück, nicht nur in eine der schönsten Städte der Welt geboren worden zu sein, sondern auch noch als Nachfahre einiger sehr bekannter Maler zu sein. Sein Ur-Großvater Louis Valtat (1869-1952) prägte schon in jungen Jahren die Kunstszene, aber auch seine Großmutter Marie-Lucie Nessi-Valtat (1910-1992) ist kein unbekannter Name. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, Louis Valtat kennen zu lernen, aber um so mehr Zeit verbrachte er mit seiner Großmutter in Ihrem Atelier und beobachtete Sie bei Ihrer Arbeit oder begleitete Sie zu den zahlreichen und sehr beliebten Vernissagen, auf denen sich Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Kunst (Maler, Musiker, Schauspieler....), tummelten. Diese Zeit prägte seinen Blick für Farben, Formen und feine Nuancen, aber auch für Menschen und dem Leben an sich, also die besten Vorraussetzungen für sein heutiges Berufsfeld, der Fotografie. Schon als kleiner Junge hantierte er mit einem Fotoapparat, aber erst im Alter von 15 Jahren entdeckte Jean M. Laffitau seine Liebe zur Fotografie.
Mit 16 machte er sein Abitur, mit 20 schrieb er seine Diplomarbeit und schloss sein Studium mit exzelenten Noten ab. In dem darauf folgendem Jahr gondelte Jean M. durch Europa, vorwiegend in England, Schweiz und Italien, und erweiterte sein Wissen in der Fotografie. Nach diesem ausgelassenen und abenteuerlichen Jahr führte ihn der Weg zurück nach Paris und, für ihm sehr überraschend, vor die Kamera. Er bekam mehrere Engagements als Fotomodel.
Aber wie das Leben so ist, die darauf folgenden Jahre steuerte Jean M. in eine ganz andere Richtung. Er wurde Berufssoldat. Fünf erfolgreiche Jahre verbrachte er dort, bis ein furchtbarer Unfall, bei dem er schwerste Verletzungen davon trug, ihn zwang, neue Wege einzuschlagen. Nach seinem Unfall gelangte er nach Deutschland und blieb auch dort .
Zu Beginn ergaben sich einige Schwierigkeiten, da er der deutschen Sprache nicht mächtig war, aber diese überwand er in kürzester Zeit - Fremdsprachen bereiteten ihm noch nie große Probleme - und fasste, beruflich wie auch privat, wieder Fuß. Jetzt besann sich Jean M. auf seine alte Liebe, der Fotografie und widmete Ihr seine gesamte Zeit.
Dann rollten die ersten Aufträge ein und er entschloss sich endlich für die fotografische Laufbahn. Die meisten dieser Aufträge führten ihn in die USA, unter anderem nach Dallas, San Francisco, L.A., u.v.m., so dass er immer wieder zwischen Deutschland und der USA hin- und herpendelte. Sich dort niederzulassen kam ihm aber nie in den Sinn. Stattdessen landete Jean M. hier unter uns. Im schönen Saarland.
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